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Die Poesie der Worte, zu einer lyrischen Komposition dieses Buches übt darin einen Spagat, der Humor und Leid in einer Sprache vereint, die sowohl zum Schwimmgürtel wird, wenn es gilt Erlebtes und Erdichtetes sichtbar trauriger Natur zu ertragen, als auch zur sanft bettenden rosa Wolke, sobald urwüchsiger Lebensspaß schräger Anekdoten den Leser erheitert. Lebensnah und in den Details seiner Heimat und Muttersprache gerecht werdend, schildert Albin Fettig die Persönlichkeit seiner Hauptfigur - des ,,Schmutzers". Ein zunächst bäuerliches Wesen verschmilzt auf wunderliche Weise mit einem höchst sensiblen Charakter, dessen Wortwahl bei der Erzählung seiner sensiblen Erlebnisse für den Leser zum Brunnen wohltuender Erquickung wird. Die Lust des Geistes kämpft in gewürzter Reife mit dem Leid; aber auch Schattengedanken der Seele werden zum Schattenspiel. Man kann Worte lesen, sie allein auch trinken, wie einen die Seele labenden Nektar. Eine ureigene Welt entsteht durch den "Schmutzer", lässt die Welt lachend und auch nachdenklich sich über sich selbst erheben, trocknet im Nu erst soeben vergossene Tränen mit wärmenden Sonnenstrahlen heiterer Verschmitztheit.
Lebe. leide, lache - gewinne Erkenntnis, indem Du das Leben hier zuzeiten als sich stets wiederholende Tragödie und gleichzeitig befreiende Posse siehst. Dieser vom Autor praktizierte Stil ist höchste und auch schwierigste Lebensbetrachtung in freier Einheit von Seele und Geist, auch und gerade in einer Epoche, in welcher der moderne Mensch ,,nichts mehr zu lachen hat". M.W. (Künstlerfreund) |
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Als diplomierter Verwaltungswirt wendet er sich in schwieriger Zeit der Naturheilkunde und der Anthroposophie zu. Wohl hieraus entwickelt sich bei ihm eine komplexe Philosophie, welche sich in seinen Schriften deutlich ausdrückt und der Poesie die Flügel eines sanften Molls verleiht. Zur Schriftstellerei findet er erst relativ spät, verarbeitet damit sowohl positive als auch negative Lebenserfahrungen und bringt es auf diesem Fundament zu ausgereifter Meisterlichkeit. Trotz herben Schicksalsschlägen, die der Autor hinnehmen musste, steht er - dank gerade zu unerschöpflichem Schaffensdrang - dem Leben heute ganz und gar zuversichtlich gegenüber. Erwartungen richtet er an sein Inneres und auch an die Ganzheit des Lebens. Aus der Erkenntnis, dass das eigene Schicksal am schwierigsten zu interpretieren ist, schöpft er jene Kraft, die zu höheren Wegen führt. Waren da auch Schwellenerlebnisse, welche ihn Impulse des Ewigen empfangen ließen. Er zählt mit seiner Begabung zu den Sternen, die unsere Seelen so wohltuend erhellen, weist doch seinen Lebensentwurf noch viel poetisches Zuversicht auf. M.W., im August 2008 |
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Es ist mir ein Vergnügen, in dem Band von Albin Josef Fettig zu blättern, das eine und das andere Gedicht genauer zu lesen und darüber nachzudenken. Die Gedichte halten das Gleichgewicht zwischen melancholischer Grübelei und kreativ-zuversichtlicher Selbstbehauptung. So kommt der Verfasser in seinem Spiel mit der Sprache, seinen Wahrnehmungen und Erinnerungen zu neuen Lösungen. die nicht nur Erkenntnisse theoretischer Art sind, sondern auch lebenspraktisch und lebensbejahend. Der,,Monolog mit einer Therapeutin" verrät die intuitive Erfassung des Wesentlichen im therapeutischen Prozess und die Fähigkeit, Verlust und Trauer durch Selbstachtung und Autonomie zu ersetzen. Goethes Faust erblindet durch den Hauch der Sorge, die ihm zuraunt: "Wen ich einmal mir besitze" Unser Autor hat die Sorge auch gekannt, aber er ist sehend geblieben und betrachtet nun die wieder gewonnene Welt dichtend, nachdenkend und mit Dankbarkeit. Prof.-Dr. Hartmut Schneider
P.S. Die psychische Krankheit in all den negativen Symptomen hat der Verfasser
seit Jahren überwunden und ließ mittlerweile seine Erfahrungen der Heilung
in seine Musical vor allem in der Person des "Ritter Burkart" (Musical
Baden- Baden) einfließen - dem eine geisterhafte Jungfrau nahe der YBurg seine
Seele aus dem Körper gesogen hat.
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